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Netzwerktechnik

Was ist ein Peer to Peer Netzwerk?
Ein Netzwerk besteht in seiner einfachsten Form aus zwei Computern. Sie sind über ein Kabel (Netzwerkkabel, Seriell, Parallel, Direktverbindung) miteinander verbunden. Damit sind sie in der Lage, ihre Resourcen gemeinsam zu nutzen (Daten, Speicher, Drucker, Faxgerät, Scanner, Programme, Modem). In einem Peer-to-Peer-Netzwerk ist jeder angeschlossene Computer ein Server bzw. ein Client. Jeder Computer stellt den anderen Computern seine Resourcen zu Verfügung. Einen Netzwerkverwalter gibt es nicht, deshalb muss jeder Netzwerkteilnehmer selber bestimmen, welche Resourcen er freigeben will.

Größe Ein Peer-to-peer-Netzwerk eignet sich für bis zu 10 Computer(Client). Bei weiteren wird es schnell unübersichtlich und die Nachteile kommen sehr schnell zum Tragen.
Datensicherung Die Datensicherung muss von jedem Nutzer selber vorgenommen werden.
Administration Jeder Benutzer ist für seinen Computer selber verantwortlich.
Vorteile Diese Art von Netzwerk ist relativ schnell und kostengünstig aufgebaut. Die Teilnehmer sollten möglichst dicht beieinander sein.
Nachteile Eine konsistente Versionsverwaltung für Dokumente ist nur mit viel Aufwand realisierbar.


Warum gibt es Netzwerke?
Als es die ersten Computer gab, waren diese sehr teuer. Vor allem Peripherie-Geräte und Speicher war fast unbezahlbar. Zudem war es erforderlich zwischen mehreren Computern Daten auszutauschen. Aus diesen Gründen wurden Computer miteinander vernetzt. Daraus ergaben sich einige Vorteile gegenüber den Einzelarbeitsplätzen:
  • zentrale Steuerung von Programmen und Daten
  • Nutzung gemeinsamer Datenbeständen
  • erhöhter Datenschutz und Datensicherheit
  • größere Leistungsfähigkeit
  • gemeinsame Nutzung der Resourcen
Wie sind Netzwerke entstanden?
Die erste Möglichkeit, Peripherie-Geräte gemeinsam zu nutzen, waren Umschaltboxen. So konnte zum Beispiel ein Drucker an mehreren Computern angeschlossen werden. Dieses Prinzip wird auch heute noch eingesetzt. Dann wurde der erste Disk-Server entwickelt. Es war ein Computer, der mit mehreren anderen Computern verbunden war. Auf dem Disk-Server kam ein Betriebssystem zum Einsatz, das den gleichzeitigen Zugriff mehrerer Clients organisieren konnte. Mit den Disk-Servern war es schon möglich die Zugriffsmöglichkeiten der angeschlossenen Computer auf bestimmte Ressourcen zu beschränken. Der Wartungs- und Pflegeaufwand eines Disk-Servers war jedoch enorm, da die Clients für die Verwaltungstätigkeiten zuständig waren. Die Probleme des Disk-Servers wurden dann mit dem File-Server gelöst, der nun für die Verwaltungsaufgaben zuständig war. Daraus ergaben sich weitere Möglichkeiten die Zugriffe der Clients weiter einzuschränken, z.B. auf Verzeichnisse oder einzelne Dateien.

Serverbasierendes Netzwerk
In einem serverbasierenden Netzwerk werden die Daten auf einem zentralen Server gespeichert und verwaltet. Man spricht von einem dedizierten Server, auf dem keine Anwendungsprogramme ausgeführt werden, sondern ausschließlich die Server-Software läuft.

Datensicherheit
Bei einem Server hat man die Möglichkeit, Sicherheitsstrategien für die Datensicherheit und Zugriffsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Steuerung kann auf eine oder nur wenige Personen beschränkt werden.


Beispiele für Sicherheitsstrategien
  • doppelte Datenhaltung
  • zentrale Datensicherung
  • Zugriffssteuerung
Groupware
Wenn in einem Netzwerk die Zusammenarbeit zwischen Netzwerkteilnehmern möglich sein soll, dann kommt eine Groupware-Software zum Einsatz. Sie bietet vor allem Mechanismen, die die Zugriffsrechte auf einzelne Dokumente steuern, um inkonsistente Dokumente zu vermeiden. Typische Anwendungsbereiche sind:
  • Email
  • Dokumentbearbeitung im Team
  • Zugriffsmöglichkeiten auf Datenbank
  • Terminkalender